FOGOIN Barfußschuh - Test, Erfahrungen und Meinung

FOGOIN Barfußschuh - Test, Erfahrungen und Meinung
FOGOIN Barfußschuh - Test, Erfahrungen und Meinung
Barfußschuhe kommen immer mehr in der größeren Masse an. Das hat auch Vorteile, denn damit steigen Nachfrage und Angebot. Damit zusammen sinkt auch der Preis. FOGION ist ein klassischer chinesicher Händler auf Amazon. Über die Marke selbst lässt sich kaum etwas finden. Das heißt jedoch nicht immer etwas schlechtes.

Auch wenn viele der asiatischen Modelle ähnlich wirken, gibt es unterschiede. Besonders die Sohle ist hier relevant. Schauen wir uns den Barfußschuh von FOGION* genauer an.

Sind die FOGOIN Barfußschuhe?

Eine interessante Frage zum Anfang: Sind die Barfußschuhe von FOGOIN wirklich Barfußschuhe? Dafür musst du die Kriterien eines Barfußschuh kennen. In vielen Punkten deckt FOGION die Kriterien ab. Die Sohle könnte jedoch etwas dünner sein.

Die Kriterien kurz in der Übersicht:
  • Nullstellung
  • Dünne Sohle
  • Flexible Sohle
  • Weite Schnittform
  • Leichtes Material
  • Atmungsaktiv

Die Sohle

Ein kleiner Kritikpunkt an dem Barfußschuh von FOGOIN ist die Sohle. Der Schuh ist flexibel, was ein wichtiges Kriterium für jeden Barfußschuh ist. Ebenso bietet der FOGOIN eine Nullstellung. Das bedeutet, dass der Schuh ohne Absatz ist. Die Ferse befindet sich damit auf der gleichen Ebene, wie die Zehen. Insgesamt liegt der Fuß so flach auf dem Boden.

Allerdings ist die Sohle relativ dick. Leider eine Entwicklung, die auch bei sehr bekannten Herstellern von Barfußschuhen wie Vibram zu sehen ist. Dazu habe ich auch schon im Test der Vibram FiveFingers Classic berichtet. 

Vergleichbare Modelle, wie der Barfußschuh von HMIYA oder auch JOOMRA bieten hier etwas mehr Kompfort und Barfußgefühl. Der FOGOIN ist damit wenn für Anfänger empfehlenswert.

Die Sohle der FOGOIN besitzt ein Profil. Das ist mittlerweile bei einigen Barfußschuhen der Fall. Damit bietet der Barfußschuh auch ein wenig Grip. Besonders beim Wandern kann das von Vorteil sein. Auch für Anfänger stellt das Profil ein paar Vorteile dar und macht den Einstieg einfacher.

Der Hersteller legt dem Schuh auch eine Einlegesohle bei. Das kennt man auch von hochwertigeren Marken wie Vivobarefoot oder Sole Runner. Auch hier ist die Einlage optional und muss nicht genutzt werden. Für ein besseres Barfußgefühl empfehle ich die Einlegesohle nicht zu verwenden. Die Sohle wird hier nur unnötig dick und mindert das Barfußgefühl.

Der Oberschuh

Die meisten asiatischen Modelle sehen den bekannten Vibram Five Fingers ähnlich. Vermutlich haben die Asiaten hier auch abgeschaut. Das ist auch bei den FOGOIN erkennbar. Im Gegensatz zu den FiveFingers sind die Zehen hier jedoch nur abgezeichnet und nicht getrennt. Meiner Meinung nach bringen Zehenschuhe im Vergleich zu Barfußschuhen auch keinen Vorteil.

Der Oberschuh ist atmungsaktiv. Allerdings schneiden auch hier wieder andere Modelle wie HMIYA und JOOMRA besser ab.

Optik

Einen kleinen Abstrich müssen die asiatischen Nachbauten leider machen. Das schönste Bild bieten die günstigen Barfußschuhe leider nicht.

Bei vielen Fällen ist das aus meiner Sicht jedoch zweitrangig und wird durch den Preis gut gemacht. Beim Wandern mit Barfußschuhen spielt das weniger eine Rolle. Auch bei Barfußschuhen für den Sport ist die Optik nicht direkt wichtig.

Barfußgefühl

Wie steht es um das Barfußgefühl mit den FOGOIN? Eine wichtige Frage! Den FOGOIN Barfußschuh halte ich eher für Anfänger als geeginet. Wobei auch für Einsteiger andere asiatische Modelle besser sein können. Als fortgeschrittener Träger von Barfußschuhen ist der Schuh keine so gute Wahl. Hier lohnt sich eher der Blick auf HMIYA Barfußschuhe, welche auch ich besitze. Natürlich können die Modelle nicht mit meinem Favorit von Sole Runner mithalten, wie du in meinem Test zum Sole Runner FX Trainer 4 lesen kannst.

Fazit - Meinung und Empfehlung

Was bedeutet das nun für dich? Generell kann ich den Barfußschuh von FOGOIN* empfehlen. Die Qualität stimmt. Das Barfußgefühl ist jedoch geringer als bei anderen asiatischen Barfußschuhen. Verlockend ist hier natürlich der günstige Preis. Damit wird eine Einstiegshürde genommen. Ich selbst (als erfahrener Träger von Barfußschuhen) besitze günstige Modelle für Anlässe, bei denen die Barfußschuhe leiden können.

Für einen guten Einstieg für das Barfußgefühl empehle ich dir jedoch eher den Barfußschuh von HMIYA*. Der Blick auf die Sohle macht den Unterschied deutlich. Das kannst du in meinem Test zum HMIYA Barfußschuh nachlesen.

Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob Barfußschuhe das richtige für dich sind, stellen die FOGOIN eine gute Möglichkeit da. Mit dem Schuh kannst du für wenig Geld ein Gefühl für Barfußschuhe bekommen. Wenn es nichts für dich ist, hast du nicht viel vertan. Der Bericht gilt im Grunde auch für ähnliche Modelle, wie die von HMIYA, katliu, SAGUARO oder Dannto. Auf Amazon finden sich eine Menge der relativ gleich wirkenden Modelle.

Möchtest du einen optisch etwas schöneren Schuh, kann ich dir den Merrell Vapor Glove 3* empfehlen. Besonders für Anfänger und Einsteiger ein sehr guter Schuh. In der Optik macht der Schuh einen eleganteres Bild. Preislich ist das Modell jedoch etwas höher. Mehr dazu findest du in meinem Test zum Merrell Vapor Glove 3. Ich selbst besitze und trage das Modell auch.
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