Pastaza Barfußschuh - Test, Erfahrungen und Meinung

Pastaza Barfußschuh - Test, Erfahrungen und Meinung
Pastaza Barfußschuh - Test, Erfahrungen und Meinung
Preislich starten die meisten Barfußschuhe erst ab 100 Euro. Besonders am Anfang eine große Hürde für den Einstieg in die Welt der Barfußschuhe. Somit sucht man zügig nach günstigeren Alternativen. Dabei wird man mittlerweile auch fündig. So haben sich die Chinesen an den Markt getraut und ein paar Modelle auf den Markt geworfen. Darunter auch ein Modell von Pastaza. Ich habe mir den Barfußschuh vorgenommen und für dich geschaut, was er taugt.

Pastaza - Wer ist das? Wo gibts die?

Es handelt sich um einen Hersteller aus China. Du wirst keine Herstellerseite oder ähnliches zu Pastaza finden. Er vertreibt seine Produkte über Plattformen wie Amazon. Ich habe mir den Barfußschuh von Pastaza hier für 31 Euro* geholt.

Manche Größen werden sogar schnell geliefert, andere hingegen nicht. Ursache dafür wird der direkte Versand aus Asien sein. Über Alibaba Express würde ich aus dem Grund übrigens keine Kleidung kaufen. Hier ist grundsätzlich kein Umtausch möglich.
Pastaza - direkt aus China
Pastaza - direkt aus China

Ein Kritikpunkt an den günstigen Barfußschuhen aus China ist definitiv die nachhaltige, sowie faire Produktion. Die gibt es hier mit Sicherheit nicht. Dazu habe ich auch ausführlich im Artikel "Günstige Barfußschuhe und Alternativen" geschrieben.

Ist der Pastaza ein Barfußschuh?

Die wohl wichtigste Frage um das Modell von Pastaza - Ist es ein Barfußschuh? Betrachten wir die Faktoren eines Barfußschuh, so passt der Pastaza tatsächlich in das Bild. Allerdings mit kleinen Einschränkungen. Kurz die Faktoren für einen Barfußschuh in der Übersicht. Mehr dazu findest du im Artikel "Was macht einen Barfußschuh aus?".
 
  • Nullstellung
  • Dünne Sohle
  • Flexible Sohle
  • Weite Schnittform
  • Leichtes Material
  • Atmungsaktiv

Die Sohle

Kernstück jedes Barfußschuhs ist die Sohle. Hier wird das Barfußgefühl beeinträchtigt und bestimmt. Der Barfußschuh von Pastaza schneidet hier sogar recht gut ab. Auch wenn die Sohle nicht flexibel aussieht, so ist sie komplett biegsam und flexibel. Der Hersteller selbst gibt hier eine Sprengung (Absatzhöhe) von 0,5 Millimeter. Gleichzeitig eine Absatzform von flach. Der Schuh weißt aus meiner Sicht eine Nullstellung auf, was entscheidend ist.
Der Barfußschuh von Pastaza ist komplett flexibel
Der Barfußschuh von Pastaza ist komplett flexibel

Der Schuh wird übrigens mit einer Einlegesohle geliefert. Diese würde ich nicht verwenden, da sie sehr dick ist und sich stark auf das Barfußgefühl auswirkt. Auch bringt diese ein leichtes Fußbett mit sich. Die Einlegesohle lässt sich jedoch ohne Probleme einfach herausnehmen.
Der Barfußschuh wird mit einer Einlegesohle geliefert
Der Barfußschuh wird mit einer Einlegesohle geliefert

Zur Sohlendicke gibt der Hersteller leider keine Angaben. Sie ist jedoch relativ dünn, auch wenn sie dicker wirkt. Im Vergleich zu meinem Favorit unter den Barfußschuhen, Sole Runner FX Trainer*, natürlich kein Vergleich. Dort haben wir eine Sohlendicke von 2,5 Millimeter und haben ein unglaubliches Barfußgefühl.

Der Oberschuh

Optisch haben viele Barfußschuhe auch ihre Probleme. Hier kann das Modell von Pastaza nicht besonders trumpfen, steht aber auch nicht komplett hinten an. Für den Einsatz im Sport halte ich den Schuh für definitiv tauglich. Im Alltag würde ich den Barfußschuh von Pastaza nicht tragen. Er erinnert nicht so stark an Zehenschuhe, wie der Barfußschuh von JOOMRA*, zu welchem ich meine Erfahrungen hier niedergeschrieben habe.

Generell ist der Oberschuh atmungsaktiv. Besonders für den Sport ein wichtiger Faktor. Doch auch allgemein ein wichtiger Punkt für Barfußschuhe und das Barfußgefühl. Dabei ist der Schuh von Pastaza dann auch sehr leich. Er wiegt in der Größe 42 um die 200 Gramm.
Der Barfußschuh von Pastaza (Oberschuh)
Der Barfußschuh von Pastaza (Oberschuh)

Im Punkt der Stabilität überrascht der Barfußschuh von Pastaza. Er macht einen robusten Eindruck und sieht im Punkt der Langlebigkeit gut aus. Das hätte ich bei dem Preis nicht erwartet. Auch bin ich hier deutlich schlechteres von günstigeren Alternativen, wie Wasserschuhen gewohnt.

Der Faktor Weite kommt hier nicht zu kurz. Ich selbst halbe relativ breite Füße und komme sehr gut mit dem Schuh von Pastaza zurecht. Ich fühle mich nicht eingeengt. Viele Wasserschuhe haben hier Markel.

Barfußgefühl

Der wichtigste Punkt - Das Barfußgefühl. Wie sieht es mit dem Barfußgefühl beim Pastaza aus?

Wie schon bei der Sohle angesprochen gehören die Modelle von Sole Runner* zu meinen Favoriten. Dort gibt es eien Sohlendicke von nur 2,5 Millimeter. Unter anderem wegen dem Faktor ist das Barfußgefühl unglaublich. Auch ist der Anspruch an das Barfußgefühl durch meine Langjährige Erfahrung relativ hoch gesteckt. Ein Punkt, den du bei meiner Meinung und Bewertung beachten solltest.

Insgesamt ist das Barfußgefühlt natürlich nicht so überzeugend, wie bei dem Sole Runner. Vergleichen wir den Schuh jedoch mit Modellen von Vibram*, so kann ich keine Abstriche machen. Obwohl Vibram einer der renommiertesten Hersteller im Bereich von Barfußschuhen ist, wurde die Sohle über die Jahre etwas dicker. Damit ging aus meiner Sicht auch das Barfußgefühl etwas verloren. Das habe ich auch im Bericht über den FiveFingers Classic von Vibram behandelt.

Zwischen einem herkömmlichen Schuh und dem Pastaza liegen natürlich Welten. Somit bewerte ich das Barfußgefühl insgesamt als gut. Besonders für Einsteiger kann es sogar vorteilhaft sein. So können sich diese langsam und besonders preiswert an das Thema tasten. Am Ende des Artikel gehe ich noch kurz auf den einen Barfußschuh von JOMMRA ein*, welcher auch auf dem Bild zu sehen ist. Dieser überzeugt mich noch etwas mehr, wie du auch in meinem Testbericht nachlesen kannst.

Fazit - Meinung und Empfehlung

Wie sieht nun meine abschließende Meinung zu dem Barfußschuh von Pastaza aus? Kann ich dir das Modell empfehlen?

Wenn du Anfänger bist oder das Thema Barfußschuhe zunächst ausprobieren möchtest, kann ich dir das Modell von Pastaza* mit gutem Gewissen empfehlen. Sohle, Oberschuh und Tragegefühl geben dir einen sehr guten Eindruck von Barfußschuhen.

Auch für fortgeschrittene und erfahrene Träger von Barfußschuhen kann ich das Modell empfehlen. Hier primär für den Sport, da die Optik den Einsatz doch etwas einschränkt. Dafür ist das Modell sehr günstig und robust. Ich habe besonders im Kraftsport schon ein paar Barfußschuhe auf der Strecke gelassen.

Anfänger sollten so oder so erst langsam mit den Barfußschuhen beginnen um sich an die neuen Umstände zu gewöhnen. Mehr dazu habe ich auch im Artikel über den Einstieg mit Barfußschuhen geschrieben. Somit spielt auch hier die Optik nicht die extreme Rolle. Ich selbst habe mit Barfußschuhen sogar beim Sport angefangen, wie du in dem kurzen Text über mich nachlesen kannst.
Der JOOMRA Barfußschuh hat eine etwas flexiblere Sohle
Der JOOMRA Barfußschuh hat eine etwas flexiblere Sohle

Sehr schnell stößt man übrigens auch auf einen Barfußschuh von JOOMRA*, welches ähnlich wirkt, jedoch eine andere Sohle aufweist. Ich muss sagen, dass mir der Barfußschuh von JOOMRA sogar etwas mehr zusagt und von mir regelmäßig getragen wird. Ausführlich habe ich über das Modell von JOOMRA hier berichtet. Preislich ist der 5 Euro teuerer, was sich aus meiner Sicht allerdings lohnt.

Den Barfußschuh von Pastaza bekommst du hier für günstige 31 Euro*. Bei der Größenauswahl musst du nichts besonders beachten. Greif einfach zu der Schuhgröße, welche du bei anderen Schuhen auch trägst. Mehr zu günstigen Barfußschuhen und Alternativen habe für dich in diesem Artikel geschrieben.
 
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